Turngemeinde 1846 Worms e.V.

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Die Walker treten in die Pedale

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Die Walker treten in die Pedale

Romantische Radtour nach Bockenheim / Weinstraße

Dieses Jahr führte die Radtour der Walking-Gruppe nach Westen, in das Rheinhessische Hügelland. Bei trübem, sonnenlosem Wetter, dafür aber mit bester Laune ausgestattet, ging es über Horchheim nach Offstein.

Horchheim, ein lang gestrecktes Straßendorf mit seinem imposanten „Dom vom Eisbachtal“ grüßte uns etwas von oben herab.

Neu-Offstein mit den nicht zu übersehbaren Zuckerraffinerien, glich einer Spielzeuglandschaft, ausgebreitet auf einem grünen Teppich.

Offstein selbst bestach mit seinen verwinkelten Gassen und malerischen Plätzen.

Doch weiter ging es nach Hohensülzen, ein Ort der genau zwischen Pfrimm und Eisbach liegt. Dort ließ uns der Anblick des historischen Fachwerkrathauses mit seiner Freitreppe, einen Moment verweilen. Hohensülzen verließen wir an der über hundertjährigen Eiche. Ein Schild wies den Weg – Bockenheim 4 km -.

Über einen betonierten Landwirtschaftsweg, rechts und links von Rebstöcken gesäumt, fanden wir nach Bockenheim.

Vorbei an mitunter barock anmutenden Weingütern gelangten wir zum „Haus der Deutschen Weinstraße“, dem nördlichsten Punkt der Deutschen Weinstraße.

Wir flanierten über die großzügige Seeterrasse und ließen uns von den breitmäuligen Fischen begrüßen, die in dem unter uns liegenden See zahlreich versammelt waren.

Hier machten wir Rast, bedingt durch das kühle Wetter, verzichteten wir auf diese Freiluftanlage und begaben uns in das Innere des Restaurants, wo wir auf das freundlichste begrüßt wurden.

Nach einer echt pfälzischen Mahlzeit mit anschließendem Kaffee und Kuchen, verließen wir dieses gastliche Haus, in Richtung Monsheim.

Vorbei an lang gestreckten, gelbleuchtenden Feldern, die sich wiederum mit sattgrünen Ackerflächen abwechselten, gelangten wir auf gut ausgebautem Radweg nach Monsheim.

Wir passierten das altehrwürdige Rathaus mit seinem schattigen Arkadengang, sowie das romantisch anmutende Gasthaus Duzzweiler.

Am Ende des Ortes verkündete ein Hinweisschild – Pfeddersheim 3,8 km-.

Nun auf leicht ansteigendem Terrain, erblickten wir bald das Hofgut Wiesenmühle.Trotz Einladung zur Sekt- und Weinprobe, widerstanden wir, hielten uns weiter geradeaus, immer an der Pfrimm entlang.

Eingenebelt in Bratwurstdunst kam die Pfeddersheimer Grillhütte in Sicht, doch weiter ging es unter der Autobahn A 61 hindurch, bis zum Pfrimmpark.

Dort verabschiedeten sich die Teilnehmer, dankten Petrus, daß er auf Regen verzichtet hatte und beglückwünschten sich zu diesem schönen Tag.

 


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